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17. Sonder-Newsletter der
Wirtschaftsförderung Münster GmbH

Sonder-Newsletter Nr. 17/2020
14. August 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

mit der 17. Ausgabe unseres Corona-Sonder-Newsletters versorgen wir Sie heute wieder mit wertvollen Fördermittelinformationen.   

Die Themen:
- Bundesbildungsministerium will berufliche Bildung stärken
- Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ verspricht Förderung
- Anträge für Künstlerstipendien ab jetzt online
- Beratungsangebot zum Markteintritt in Afrika gestartet
- Lotsenplattform für berufliche Weiterbildung orientiert
- „Digital jetzt“ fördert Investitionen ab Anfang September
- IHK hat ausgefeiltes Berechnungs-Tool zur Überbrückungshilfe entwickelt
- Energieland NRW will Nachwuchs durch Berufsorientierung binden
- 35 Millionen Euro fließen in Weiterbildungseinrichtungen
- onboarding@muensterland: Kennenlernen bei einer Partie Swin-Golf

Bundesbildungsministerium will berufliche Bildung stärken

Mit Beginn des Ausbildungsjahres hat das Bundesbildungsministerium eine umfangreiche Informationsoffensive gestartet. Dadurch soll die berufliche Bildung gestärkt werden. Auf einem neuen Portal werden nun wichtige Informationen zur beruflichen Ausbildung zur Verfügung gestellt – auch mit Blick auf die aktuelle COVID 19-Pandemie.
Alle Informationen stehen auf dem Ausbildungsportal.

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ verspricht Förderung

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeber die Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Es will Ausbildungsplätze erhalten (Ausbildungsprämie), zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus), Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden (Zuschuss zur Ausbildungsvergütung) und die Übernahme bei Insolvenzen fördern (Übernahmeprämie). Voraussetzung für die Förderung ist die Ausbildung in staatlich anerkannten Berufen, in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind.
Weitere Informationen zum Programm „Ausbildungsplätze sichern“.

Anträge für Künstlerstipendien ab jetzt online

Ab sofort können freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten Anträge für Stipendien über die Website des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft stellen (www.mkw.nrw). Mit dem umfangreichen Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ in Höhe von 105 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung Künstlerinnen und Künstler dabei, ihre Arbeit trotz der weiterhin notwendigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fortzusetzen. Die Stipendien sollen helfen, begonnene Vorhaben zum Abschluss zu bringen, neue zu konzipieren oder auch neue Vermittlungsformate zu entwickeln und auszuprobieren.
Alle Informationen zur Ausschreibung

Beratungsangebot zum Markteintritt in Afrika gestartet

Ab sofort berät das IHK-Netzwerkbüro Afrika (INA) kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die auf dem afrikanischen Markt Fuß fassen wollen. INA ist beim DIHK angesiedelt und Teil des Wirtschaftsnetzwerks Afrika des Bundeswirtschaftsministeriums. INA nutzt das etablierte Netz des DIHK, der Industrie- und Handelskammern (IHKs) und der Auslandshandelskammern (AHKs) und stellt gezielt Kontakte zu Afrika-Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung her. Auf dieser Basis berät das Projektteam KMU zu ihren Marktchancen, unterstützt sie beim Markteintritt und informiert zu Fördermöglichkeiten sowie Ansprechpartnern im Bereich der Außenwirtschaftsförderung. Zudem entwickelt das Team Beratungs- und Informationsprodukte zur Außenwirtschaftsförderung zu Afrika.
Ihr Kontakt zum IHK-Netzwerkbüro.

Neue Lotsenplattform für berufliche Weiterbildung orientiert

Wer bezahlt die Umschulung oder Fortbildung? Wie greifen Bildungsgutschein und Bildungsscheck ineinander? Und welches Instrument unterstützt die Personalentwicklung eines kleinen oder mittleren Betriebs? Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit und das Arbeitsministerium bieten eine neue Lotsenplattform für die berufliche Weiterbildung und Entwicklung in NRW an. Unter dem Dach des Internetportals „Weiterbildungsberatung in Nordrhein-Westfalen“ finden sowohl Beschäftigte als auch Unternehmen wertvolle Hinweise zur finanziellen Unterstützung und zu kostenfreier Beratung. Betreut wird das Weiterbildungsportal von der landeseigenen Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) in Bottrop.
Informieren Sie sich auf der Lotsenplattform.

„Digital jetzt“ fördert Investitionen ab Anfang September

Das neu bekannt gegebene Förderprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU “ des Bundeswirtschaftsministeriums bezuschusst ab dem 7. September kleine und mittlere Unternehmen einschließlich des Handwerks sowie der freien Berufe, die zwischen drei und 499 Mitarbeiter beschäftigen. Sie müssen außerdem eine Niederlassung bzw. Betriebsstätte in Deutschland haben, in der die Investition erfolgt. Voraussetzung für die Förderung ist auch die Vorlage eines Digitalisierungsplans. Dieser beschreibt das Digitalisierungsvorhaben, erläutert die Qualifizierungsmaßnahmen, zeigt den Digitalisierungsstand im Unternehmen und die Ziele der Investition auf. Zudem beinhaltet der Plan Informationen zur effizienteren Organisation im Unternehmen, zur Erschließung neuer Geschäftsfelder, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Stärkung der Marktposition. KMU und Handwerk können im Rahmen zweier Module Zuschüsse von bis zu 70 Prozent für Investitionen beantragen.
Alle Informationen zu „Digital jetzt“.

IHK hat ausgefeiltes Berechnungs-Tool zur Überbrückungshilfe entwickelt

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020). Das Programm wird für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen mit der NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt. Sie stellt eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat als fiktiven Unternehmerlohn in Aussicht, wenn sie die Antragsvoraussetzungen erfüllen. Die IHK Nord Westfalen hat eine Excel-Tabelle zur Berechnung der Überbrückungshilfe entwickelt.
Hier können Sie das Berechnungs-Tool öffnen.

Energieland NRW will Nachwuchs durch Berufsorientierung binden

Während die weltweite Nachfrage nach Effizienztechnologie und erneuerbaren Energien weiter steigt, melden Unternehmen in NRW einen Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften. Der Fachkräftemangel wird sich nach Expertenschätzung noch weiter verschärfen. Davon betroffen sind auch die kleinen und mittleren Unternehmen der Energiebranche. Um dem entgegenzuwirken, arbeitet die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums mit dem Projekt EnergieJobs.NRW an der Nachwuchssicherung im Bereich Energie. Das Projekt bringt Unternehmen und Hochschulen, die ihren technischen Nachwuchs sichern wollen, mit Schülern zusammen, die sich für Klimaschutz und Energietechnik interessieren.
Weitere Infos zum Projekt.

35 Millionen Euro fließen in Weiterbildungseinrichtungen

Im Zuge des Konjunkturpakets zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise hält die NRW-Landesregierung ihr Wort, die Einrichtungen mit der Corona-bedingten Finanzlücke nicht alleine zu lassen: Nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannte Weiterbildungseinrichtungen, die nicht – wie die Volkshochschulen – kommunal getragen sind, können zusätzliche Mittel beantragen. Damit sollen für die Zeit von März bis Ende Juni 2020 die Lücke zwischen den notwendigen Fixkosten und den erzielten Einnahmen der Einrichtung gemindert und dadurch entstandene existenzielle Härten aufgefangen werden. Das Land stellt dafür insgesamt 35 Millionen Euro bereit. Die Förderung kann ab dem 22. Juli bei den zuständigen Dezernaten 48 der Bezirksregierungen beantragt werden.
Hier gelangen Sie zur Bezirksregierung Münster.

onboarding@muensterland: Kennenlernen bei einer Partie Swin-Golf

Alle Menschen, die in Münster und Umgebung einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben, sollen das Ankommen möglichst leicht haben. Aus diesem Grund lädt die Initiative onboarding@muensterland bei einem besonderen Willkommensevent zum Kennenlernen der Region und ihrer Leute ein. Der Abend beginnt mit einer Partie Swin-Golf. Er klingt dann in geselliger Runde bei der Gaststätte Eickholt in Ascheberg aus – natürlich unter Einhaltung der Corona-Abstands- und Hygieneregeln. Der Service Onboarding@Münsterland ist eine regionale Initiative von Arbeitgebern und Wirtschaftsakteuren des Münsterlandes. Sie wird vom Münsterland e.V. mit Unterstützung zahlreicher Institutionen der Region umgesetzt.
Hier geht´s zur Anmeldung.