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16. Sonder-Newsletter der
Wirtschaftsförderung Münster GmbH

Sonder-Newsletter Nr. 16/2020
4. August 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

mit der 16. Ausgabe unseres Corona-Sonder-Newsletters versorgen wir Sie heute wieder mit wertvollen Fördermittelinformationen.   

Die Themen:
- Land setzt sich für verbesserte Abrechnungsmöglichkeiten bei NRW-Soforthilfe ein
- Überbrückungshilfe: Auch Anwälte sind antragsberechtigt
- Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken
- Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR
- Fördermittel für regionale Kulturprojekte in 2021
- Beteiligungskapital zur Stärkung des Eigenkapitals
- Bewerbungsstart für den Innovationspreis 2021
- 170 Millionen Euro für angeschlagene Busbranche
- Online-Seminar: Erfolgreich gründen oder einen Betrieb übernehmen
- Auslandsinvestitionen in Corona Zeiten 
- Vorabcheck zur Überbrückungshilfe
- Alle FAQ zur Überbrückungshilfe auf einen Blick
- Corona-Hilfestellung für Unternehmen


Land setzt sich für verbesserte Abrechnungsmöglichkeiten bei NRW-Soforthilfe ein

Nach dem Stopp des Rückmeldeverfahrens befindet sich das Land NRW mit dem Bund in Gesprächen über bessere Abrechnungsmöglichkeiten bei der Soforthilfe. Um von der Corona-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen, hatten das Land und der Bund mit der NRW-Soforthilfe 2020 insgesamt 4,5 Milliarden Euro Zuschüsse ausgezahlt. Empfänger der Hilfe sind jedoch verpflichtet, den Anteil der Soforthilfe zu erstatten, der höher ist als der tatsächliche Liquiditätsbedarf im Förderzeitraum. Mit dem Ende des Förderzeitraums hat das Land ab Anfang Juli gemäß den Bundesvorgaben das angekündigte Abrechnungsverfahren gestartet und Hilfeempfänger um Rückmeldung ihres ermittelten Liquiditätsengpasses gebeten. Dabei haben sich einige der Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen, weshalb der Bund das Verfahren ausgesetzt hat. Die Länder haben nun die Möglichkeit einer Stellungnahme. Um Forderungen nach einem geänderten Rückmeldeverfahren gerecht zu werden, hat NRW dem Bund offene Punkte mitgeteilt und hält das Rückmeldeverfahren bis zur Klärung dieser Fragen an. Unternehmen, die bereits zurückgemeldet und eventuell auch schon zurückbezahlt haben, sind bei den Bezirksregierungen vermerkt. Ihnen entsteht kein Nachteil. Für sie kommt eine mögliche Verbesserung der Rückmeldebedingungen infrage. Nach Abschluss der Gespräche zwischen Bund und Ländern werden wir Sie in diesem Fall erneut kontaktieren.
Weitere Informationen des Landes NRW.
Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Münster: Günter Klemm, 0251 68642-90, klemm@wfm-muenster.de

Überbrückungshilfe: Auch Anwälte sind antragsberechtigt

Die Corona-Überbrückungshilfe bietet kleinen und mittleren Unternehmen, Selbstständigen sowie gemeinnützigen Organisationen finanzielle Unterstützung. Neben Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und vereidigten Buchprüfern können auch Anwälte die Leistung für ihre in Schieflage geratenen Mandanten beantragen. Nach Informationen der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) und des Deutschen Anwaltvereins (DAV) ist die erforderliche Registrierung ab dem 10. August auf einer Online-Plattform des Bundeswirtschaftsministeriums möglich. Im Übrigen wurde die Antragsfrist bis zum 30.9.2020 verlängert. Die Auszahlungsfrist endet am 30.11.2020.
Weitere Informationen hat die Bundesrechtsanwaltskammer.

Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken

Viele Einzelhändler kämpfen mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Herausfordernd waren die vergangenen Wochen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ohne bisherige Internetpräsenz. Digitale Technologien können dabei helfen, die Krise zu überwinden: Kunden haben sich zunehmend an digitale Services und Informationskanäle gewöhnt und werden diese auch in Zukunft verstärkt nutzen. Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Unterstützt wird der Aufruf vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen und von den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen.
Zum Sonderprogramm informiert der Projektträger Jülich.

Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR

NEUSTART KULTUR lautet das milliardenschwere Rettungs- und Zukunftsprogramm der Bundesregierung für Kultur- und Medienschaffende. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten. Im Fokus stehen vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser erneut zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen, um Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten.
Im Programm sind Mittel für folgende Maßnahmen vorgesehen.

Fördermittel für regionale Kulturprojekte in 2021


Das Münsterland ist ohne seine lebendige Kunst- und Kulturszene undenkbar. Damit es auch im kommenden Jahr innovative und abwechslungsreiche Formate zu erleben gibt, unterstützt ein Landesförderprogramm Kulturprojekte finanziell. Die Gesamtfördersumme des Programms steht trotz Corona in vollem Umfang zur Verfügung. Kunst- und Kulturschaffende können sich noch bis zum 30. September 2020 bewerben. Verpflichtend und hilfreich ist eine Beratung durch das Kulturbüro Münsterland, das bei der Projektplanung und beim Ausfüllen des Online-Formulars unterstützt.
Weitere Informationen: Kulturbüro Münsterland, 02571 9493-23, kultur@muensterland.com.

Beteiligungskapital zur Stärkung des Eigenkapitals

Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise im ersten Schritt ein Hilfspaket für Start-ups sowie für kleine und mittlere Unternehmen mit bis dato finanzierenden Risikokapitalgebern auf den Weg gebracht (sog. Säule 1). Nunmehr ist für diese auch das versprochene staatliche Hilfsprogramm zur Stärkung der Eigenmittelbasis als zweite Säule startklar. Mittels der Teil-Refinanzierung über haftungsfrei gestellte Mittel der KfW-Bank und der NRW.BANK kann die Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in NRW mbH-KBG-, Neuss, etablierten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Beteiligungskapital in Form von typisch stillen Beteiligungen zur Verfügung stellen und somit deren Eigenkapitalbasis stärken. „Start-Up“-Unternehmen können Mittel bei der NRW.BANK beantragen. Pro Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe (bis zu 50 Mio. Euro Gruppenumsatz) werden bis zu 800.000 Euro Beteiligungsvolumen als Mezzanine-Kapital gewährt. Voraussetzung hierfür ist ein nachvollziehbares und tragfähiges Investitions- oder Finanzierungsvorhaben bzw. Geschäftsmodell. Zudem darf das Antrag stellende Unternehmen bis zum 31.12.2019 noch nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein und nachweislich einen durch die Corona-Krise ausgelösten Finanzierungsbedarf haben. Zusagen müssen bis zum 31.12.2020 erfolgen. Die Auszahlung der Mittel kann bis zum 31.12.2022 erfolgen.
Alle Informationen hat die Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW.

Bewerbungsstart für den Innovationspreis 2021

Tagtäglich arbeiten kreative Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft an den Herausforderungen der heutigen Zeit und leisten mit ihren innovativen Ideen einen wesentlichen Beitrag. Aus diesem Grund bietet das Land auch 2021 allen exzellenten Forschungsleistungen aus Nordrhein-Westfalen eine Bühne. Nach dem Zukunftspreis des Bundespräsidenten ist der Innovationspreis NRW die höchstdotierte Auszeichnung dieser Art in Deutschland. Er prämiert mit insgesamt 150.000 Euro herausragende Entwiclungen. In den Wettbewerbskategorien „Innovation“ und „Nachwuchs“ können Hochschulen, Forschungseinrichtungen, forschende Unternehmen sowie Gründer Favoriten vorschlagen. Den Titel „Ehrenpreisträger“ erhält eine Persönlichkeit, die mit hoher Kompetenz, Leidenschaft und Engagement herausragende Beiträge für nachhaltige Veränderungen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft geleistet hat. Bewerbungen sind bis zum 18. September 2020 möglich. Die Verleihung findet am 31. Mai 2021 statt.
Weitere Informationen zum Innovationspreis.

170 Millionen Euro für angeschlagene Busbranche

Die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geratenen Reisebusunternehmen können seit dem 24.07.2020 die von Bundesminister Andreas Scheuer zugesagten Hilfsgelder in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen. Die dafür notwendige Finanzierungsregelung ist im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Reisebusunternehmen waren durch das Verbot von Reisebusreisen, auf das sich Bund und Länder am 16.03.2020 verständigt hatten, bereits zu einem frühen Zeitpunkt von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Seit März gab es keine touristischen Reisen, keine Vereinsfahrten, keine oder nur reduzierte Schülerverkehre. Die Fixkosten aber sind weitergelaufen. Mit dem nun aufgelegten Programm des BMVI werden die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten, die zwischen dem 17.03.2020 und dem 30.06.2020 angefallen sind, finanziert. Die Mittel kommen aus dem Haushalt des BMVI und müssen noch in diesem Jahr ausgezahlt werden.
Es informiert das Bundesverkehrsministerium.

Online-Seminar: Erfolgreich gründen oder einen Betrieb übernehmen

Viele Wege führen in die Selbstständigkeit: Infrage kommen beispielsweise die Gründung eines eigenen Unternehmens oder die Übernahme eines Betriebs. Doch wo sind die Unterschiede und welcher Weg ist für wen der richtige? Bei diesem Online-Seminar mit Workshop-Charakter wird auf die sachlichen Punkte eingegangen. Zum anderen erhalten die Teilnehmer Informationen zu Techniken und Übungen, die der Einschätzung der eigenen Interessen, Fähigkeiten und persönlichen Situation dienen. Ausrichter: Verbundprojekt Gründergeist #Youngstarts Münsterland, Zeit: 13.08.2020, 18.00 Uhr, Referent: Niko Ritter, Teilnahme: kostenlos.
Weitere Informationen zum Online-Seminar.

Auslandsinvestitionen in Corona Zeiten

Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten haben Unternehmen, die im Ausland investieren möchten oder müssen, um sich auf die neue Situation einzustellen? Antworten auf diese Frage liefert ein Online-Seminar mit Beteiligung der NRW.Bank. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, den Beiträgen des Referenten zu folgen und parallel per Chat-Funktion Fragen zu platzieren. Ein Moderator fasst diese Fragen laufend für den Referenten zusammen, um die thematische Bündelung der Antworten sicherzustellen. Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmer eine automatische Bestätigung. Der Einwähl-Link wird ein bis zwei Tage vor dem Event per Email an die Teilnehmer versandt.
Zur Anmeldung für dieses Seminar.

Vorabcheck zur Überbrückungshilfe

Die IHK ermöglicht Unternehmen sowie für sie antragsberechtigten Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, vereidigten Buchprüfern und Anwälten einen Vorabcheck zur Überbrückungshilfe. Das Tool gibt einen schnellen Überblick darüber, ob die grundsätzliche Förderfähigkeit vorliegt. Außerdem lässt sich über die Anwendung die ungefähre Höhe des Zuschusses ermitteln. Die IHK weist darauf hin, dass kleinere Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten und besonders hohen Fixkosten eventuell eine höhere Förderung erhalten. Das bildet der Rechner, aus Gründen der Bedienbarkeit, nicht vollständig ab.
Hier geht es zum Vorabcheck.

Alle FAQ zur Überbrückungshilfe auf einen Blick

Das Bundeswirtschaftsminsterium beantwortet auf einer Seite alle wesentlichen Fragen zur Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Erläuterungen sind als Hintergrundinformationen für antragsberechtigte Unternehmen bzw. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Anwälte gedacht.
Hier geht´s zu den FAQ.

Corona-Hilfestellung für Unternehmen

Die Corona-Pandemie wirft für Unternehmen zahlreiche Fragen auf – organisatorische ebenso wie rechtliche oder finanzielle. Die DIHK gibt zu vielen Aspekten Auskunft und bietet Verweise zu weiterführenden Informationsquellen an.
Hier geht´s zum DIHK-Portal.