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11. Sonder-Newsletter der
Wirtschaftsförderung Münster GmbH

22. Mai 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

die Wirtschaftsförderung Münster GmbH informiert Sie unter Tel. 0251 68642-90, per Mail an coronakrise@wfm-muenster.de und auf der Webseite zu Förderprogrammen bzw. Hilfen in der Corona-Krise. Sprechen Sie uns an.

Die heutige Themenauswahl:
- KfW-Kredite beantragen: Der Förderassistent erleichtert den Prozess
- Bundeskabinett verlängert Lohnfortzahlung für Eltern
- Weitere Hilfen für Kultureinrichtungen: NEUSTART-Mittel verdoppelt
- Trotz Corona: Neben Risiken bestehen auch Chancen für Wirtschaft
- Leitfaden 5G-Campusnetze bietet KMU Orientierungshilfe
- Zu guter Letzt: Gründer und Selbstständige fordern Altmaier zum Handeln auf


KfW-Kredite beantragen: Der Förderassistent erleichtert den Prozess

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler in finanzieller Notlage können unter anderem einen KfW-Kredit in Anspruch nehmen. Er stärkt die Liquidität und dient der Deckung laufender Kosten. Die Mittel werden nicht direkt bei der KfW, sondern bei einer Bank oder Sparkasse beantragt. Zur Beschleunigung des Prozesses stellt die KfW den Betrieben auf ihrer Webseite einen Online-Förderassistenten zur Verfügung. Nach Basisangaben erhalten Interessierte Auskunft zu dem infrage kommenden Kredit und maximalen Darlehensbetrag. Weitere Informationen werden dann zur Vorbereitung der Antragsunterlagen in einem zweistufigen Eingabeprozess erfasst.
Der direkte Link zum KfW-Förderassistenten.


Bundeskabinett verlängert Lohnfortzahlung für Eltern

Das Bundeskabinett hat am 20. Mai die Ausweitung des Entschädigungszeitraums für Lohnausfälle von Eltern beschlossen. Betroffen sind Mütter und Väter, die Kinder im Alter bis zwölf Jahre betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Die Dauer der Lohnfortzahlung soll von sechs auf bis zu zehn Wochen für jeden Sorgeberechtigten ausgeweitet werden. Künftig besteht damit insgesamt ein Anspruch auf bis zu 20 Wochen Entgeltfortzahlung – jeweils zehn Wochen für die Mutter und den Vater. Für Alleinerziehende wird der Anspruch ebenfalls auf maximal 20 Wochen verlängert. Der Maximalzeitraum kann gesplittet werden. Voraussetzung für eine Entschädigung ist, dass zu beaufsichtigende Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, mangels anderer zumutbarer Betreuungslösungen auf die Eltern angewiesen sind. Ersetzt werden 67 Prozent des Verdienstausfalls, maximal 2.016 Euro monatlich. Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann.
Zur Mitteilung der Bundesregierung.


Weitere Hilfen für Kultureinrichtungen: NEUSTART-Mittel verdoppelt

Der Bund hat die Mittel für das Soforthilfeprogramm NEUSTART zunächst um weitere zehn Millionen Euro auf 20 Millionen Euro verdoppelt. Ziel des Programms ist es, kleineren und mittleren Kultureinrichtungen bei Umbau- und Ausstattungsmaßnamen angesichts der Corona-Krise zu helfen. Aufgrund der hohen Nachfrage, inzwischen sind fast 1.000 Anträge eingegangen, wurde der Beschluss zur Aufstockung gefasst. Gefördert werden Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Dazu gehören der Einbau von Schutzvorrichtungen und die Optimierung der Besuchersteuerung. Auch digitale Vermittlungsformate können unterstützt werden. Das Programm richtet sich an Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten, Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen sowie an soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser. Projektträger ist der Bundesverband Soziokultur.
Zum Programm informiert der Bundesverband Soziokultur.


Trotz Corona: Neben Risiken bestehen auch Chancen für Wirtschaft  

„Mit Private Equity nachhaltig investieren“: Das ist das Thema der 14. Private Equity-Konferenz NRW am Montag, dem 25. Mai 2020, ab 17.00 Uhr. Im Livestream der NRW.BANK berichten Unternehmen und Investoren über die Umsetzung und Finanzierung von Nachhaltigkeitsprojekten. Namhafte Key-Note-Speaker hinterfragen die Chancen und Risiken auch im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie. Experten gehen davon aus, dass mit der Corona-Pandemie der schlimmste Einbruch des Wirtschaftswachstums seit der Finanzkrise 2008/2009 bevorsteht. Die Pandemie zeigt die Verwundbarkeit einer globalisierten Welt an ihren empfindlichsten Stellen. Mit Risiken gehen aber auch Chancen für die Wirtschaft einher. Denn für Unternehmen eröffnen sich nicht nur Marktchancen, sondern auch Gelegenheiten, den gesellschaftlichen Fortschritt voranzutreiben. Das kommt der Umwelt und den Unternehmen gleichermaßen zugute: Nachhaltig ausgerichtete Unternehmen sind innovativer und langfristig erfolgreicher. NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart ist Schirmherr der Veranstaltung und wird sie gemeinsam mit NRW.BANK-Vorstandsmitglied Michael Stölting eröffnen.
Weitere Programm- und Anmeldeinformationen zur Private Equity-Konferenz NRW.


Leitfaden 5G-Campusnetze bietet KMU Orientierungshilfe

Mit dem Leitfaden 5G-Campusnetze bietet das Bundeswirtschaftsministerium vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen eine wichtige Orientierungshilfe zur Frage eines eigenständigen Netzbetriebs. Adressiert werden insbesondere das produzierende Gewerbe und die Logistikbranche. Durch die universelle Vorgehensweise kann der Leitfaden jedoch auf viele weitere Anwendungsbereiche übertragen werden. Er zeigt das Vorgehen bei Aufbau und Betrieb von 5G-Campusnetzen, Anwendungsgebiete, Eigenschaften sowie Betreibermodelle auf.
Weitere Informationen im Leitfaden des Bundeswirtschaftsministeriums.


Zu guter Letzt: Gründer und Selbstständige fordern Altmaier zum Handeln auf

In einem Offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fordert der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V. mehr Unterstützung in der Corona-Krise: „Lassen Sie uns bitte nicht länger im Regen stehen!“
Der VGSD hat das Schreiben auf seiner Webseite veröffentlicht.



Die Wirtschaftsförderung Münster GmbH wünscht Ihnen auch heute alles Gute und ein schönes Wochenende! 

 
Gender-Hinweis Allein aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und weiterer Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechterformen. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung der jeweils anderen Geschlechter, sondern ist als geschlechtsneutral zu verstehen.